Technische Details

objectiF RM hat eine Client-Server Architektur mit einer zentralen Datenbank. Per Web- oder Windows Client können Sie intern oder auch von extern auf Ihre Ergebnisse zugreifen. Die Anbindung an andere Lösungen zum Import/Export von Daten findet per XMI statt. Entscheiden Sie selbst, ob Sie objectiF RM On-Premise oder in der Cloud nutzen möchten. Hier zeigen wir Ihnen beide Möglichkeiten.

objectiF RM On-Premise

So nutzen Sie objectiF RM per Lizenzkauf in Ihrer lokalen Infrastruktur.

objectiF RM für den Betrieb On-Premise

Hardware- und Softwarevoraussetzungen für den Einsatz On-Premise

Hardwareanforderungen Server
CPU: Quad-Core oder höher
Mind. 8 GB Arbeitsspeicher
2 GB freier Festplattenplatz empfohlen
Hardwareanforderungen Client
CPU: Dual-Core oder höher
6 GB Arbeitsspeicher empfohlen
1 GB freier Festplattenspeicherplatz empfohlen
Softwareanforderungen Server
MS Windows Server 2012 oder höher
MS .NET Framework 4.8
Microsoft SQL Server 2016, 2017 oder 2019 (kann auf einem separaten Hardware-Server installiert werden)
Softwareanforderungen Client
MS Windows 8.1 / MS Windows 10 (only 64 bit)
MS .NET Framework 4.8
MS Visual Studio Tools for Office Runtime 4.0
MS Word 2012 oder höher

objectiF RM in der Cloud

So nutzen Sie objectiF RM zum monatlichen Lizenzpreis in der Cloud.

Alles, was Sie benötigen, ist eine bei Amazon Web Services gemietete Infrastruktur mit Hardware, Betriebssystem und Datenbanksystem, sowie mit monatlich gemieteten objectiF RM Lizenzen. microTOOL stellt Ihnen für die Einrichtung von objectiF RM ein sogenanntes Amazon Machine Image zur Verfügung. Dieses Image enthält ein vorkonfiguriertes Betriebssystem, Datenbanksystem und objectiF RM für den Betrieb in einer Elastic Compute Cloud (EC2). Damit können Sie direkt loslegen. Die Vereinbarung mit Amazon treffen Sie selbst.

Um objectiF RM in der Cloud nutzen zu können, benötigen Sie ein Amazon Web Services Konto und eine Ausstattung mit Hardware und Systemsoftware, die Sie monatlich mieten können. Für den Betrieb von objectiF RM gibt es zwei alternative Softwareausstattungen:

  1. Eine Ausstattung mit einem MS Windows Server 2019 mit MS SQL Server 2019 Standard.
  2. Eine Ausstattung mit einem MS Windows Server 2019 mit manueller Installation von MS SQL Server 2019 Express.

Die Nutzung der Systemsoftware bietet Amazon Web Services auf Stundenbasis an. Als Hardware empfehlen wir Ihnen bei beiden Alternativen ein sogenanntes „m4.large“ mit 2 virtuellen CPU und 8 GB Memory. Der MS SQL Server Express ist auf 1 GB Memory und 10 GB Datenvolumen beschränkt, bei größerem Bedarf empfehlen wir den MS SQL Server Standard.

Von microTOOL erhalten Sie ein vorkonfiguriertes Amazon Machine Image, mit dem Sie einfach eine Elastic Compute Cloud (EC2) mit Hardware und Software erzeugen können. Das Image enthält temporäre objectiF RM Lizenzen, damit Sie sofort starten können. Diese Lizenzen tauschen Sie später gegen die monatlich gemieteten objectiF RM Lizenzen aus.

Die Preise für die Elastic Cloud (EC2) bei Amazon Web Services variieren. Für eine Ausstattung mit einem MS Windows Server und einem MS SQL Server am Standort Frankfurt finden Sie die Preise im AWS Marketplace.

Mit dem Amazon Machine Image erhalten Sie eine lauffähige Konfiguration für Hardware, Systemsoftware und objectiF RPM. Das Image beinhaltet die temporäre Lizenzierung des objectiF RM Servers, der objectiF RM Clients und des objectiF RM Web-Services. Hinzu kommen der für den objectiF RM Web-Service konfigurierte MS Internet Information Service, sowie lokale Zertifikate und Mechanismen zur Aktualisierung von Logins, URLs und Konfigurationen bei Umbenennungen der Virtual Private Cloud. Sie sind sofort startklar und können nach der Lieferung der monatlichen Mietlizenzen diese zum Austausch der temporären Lizenzen in Ihre EC2 einspielen.

objectiF RM in der Virtual Private Cloud

Cloud-Lösungen

Ob AWS, Microsoft Azure oder Ihre Cloud – so schaffen Sie die Verbindung.

 

Sie benötigen:

  • ein Amazon Web Services Konto
  • ein durch microTOOL konfiguriertes Amazon Machine Image, aus dem eine Elastic Compute Cloud (EC2) erstellt wird
  • eine monatliche Lizenzierung von objectiF RM

Mit EC2 erhält jeder objectiF RM Kunde eine eigene Virtual Private Cloud (VPC), d.h. Ihre Server und Systeme sind isoliert von der anderer Kunden. Das Amazon Machine Image steht am Standort Frankfurt am Main zur Verfügung, könnte aber auch an anderen Standorten zur Verfügung gestellt werden.

Die Elastic Compute Cloud EC2 beinhaltet:

  • einen MS Windows Server 2019 mit manueller Installation von MS SQL Server 2019 Express.
  • oder einen MS Windows Server 2019 und einen MS SQL Server 2019 Standard.

Als EC2 Ausstattung empfehlen wir Ihnen „m4.xlarge“ mit 2 CPUs und 8 GB Memory. Der MS SQL Server Express ist auf 1 GB RAM und 10 GB Datenvolumen beschränkt, bei größerem Bedarf empfehlen wir den MS SQL Server Standard.

Amazon Web Services bietet eine Skalierung der Elastic Compute Cloud an, d.h. Sie können die Ausstattung entsprechend Ihrer Bedürfnisse kurzfristig anpassen.

Sie benötigen:

  • ein Microsoft Azure Konto
  • einen virtuellen Windows Server mit SQL Server
  • eine monatliche Lizenzierung von objectiF RM

Mit dem Erstellen einer virtuellen Maschine erhält jeder objectiF RM Kunde ein eigenes virtuelles Netzwerk mit einer Netzwerksicherheitsgruppe, d.h. Ihre Server und Ihre Systeme sind isoliert von der anderer Kunden. Sie können Ihre Server in einer beliebigen Azure-Region erstellen.

Als Ausstattung empfehlen wir Ihnen mind. 4 CPUs und 16 GB Memory. Der MS SQL Server Express bzgl. RAM und Datenvolumen beschränkt, bei größerem Bedarf empfehlen wir den MS SQL Server Standard oder höher.

Azure bietet eine Skalierung der virtuellen Server an, d.h. Sie können die Ausstattung entsprechend Ihrer Bedürfnisse kurzfristig anpassen.

Sie benötigen:

  • Microsoft Windows als Betriebssystem
  • einen virtuellen Windows Server mit SQL Server
  • eine monatliche Lizenzierung von objectiF RM

Als Ausstattung empfehlen wir Ihnen mind. 4 CPUs und 16 GB Memory. Der MS SQL Server Express bzgl. RAM und Datenvolumen beschränkt, bei größerem Bedarf empfehlen wir den MS SQL Server Standard oder höher.

Einsatzszenarien für Ihre Teams

Arbeiten Sie mit lokalen oder verteilten Teams. Und mit zusätzlich verteilten Mitarbeitern. Und mit internen oder externen Stakeholdern.

LOKALE TEAMS MIT WINDOWS-CLIENTS

Das einfachste Szenario für die Nutzung von objectiF RM ist das Arbeiten mit einem oder mehreren lokalen Teams. Gemeinsam greifen alle Beteiligten mit ihren Windows-Clients auf die zentrale Datenbank im lokalen Netzwerk zu. Der Zugriff könnte alternativ auch per Web-Browser erfolgen.

VERTEILTE TEAMS MIT WEB-CLIENTS

Die verteilten Teams arbeiten nicht mit Windows-Clients, sondern greifen per Web-Browser auf die zentralen Projektdaten zu. Da die Benutzeroberflächen weitgehend identisch sind, bedeutet es für die Teams keinen Unterschied, ob sie mit Windows-Clients im LAN oder mit dem Web-Browser über das Internet arbeiten.

VERTEILTE TEAMS MIT WINDOWS-CLIENTS

Aus dem zentralen Projekt werden für jedes Team zu definierten Zeitpunkten das Team- und Domänen-Backlog sowie die für das Team angelegte Teamaktivität aus dem Projektplan exportiert und anschließend in das lokale Projekt des Teams importiert. Das Team plant seine Sprints lokal und gibt seine Daten zu einem definierten Zeitpunkt wieder per Export-/Import zurück.

VERTEILTE MITARBEITER IN EINEM TEAM

Legen Sie für dieses Szenario ebenfalls ein zentrales Projekt an. Die an entfernten Standorten arbeitenden Mitarbeiter können darauf mit dem Web-Browser zugreifen. Gibt es Besprechungsbedarf zwischen Teammitgliedern, können zum Beispiel während eines Telefonats die Beteiligten das zu besprechende Ergebnis (Ordner mit Artefakten, Diagramme, Dokumente, Backlogs etc. ) im Web-Browser und/oder mit dem Windows-Client öffnen. Nimmt einer der Beteiligten Änderungen vor, werden diese auch für die anderen sichtbar.

ARBEITEN MIT INTERNEN STAKEHOLDERN

Grundsätzlich ist es sinnvoll, den internen Stakeholdern den Zugang zu den Ergebnissen des Requirements Engineering zu ermöglichen. Da es für Stakeholder eher die Regel als die Ausnahme ist, dass Sie auf verschiedene Standorte einer Organisation verteilt sind, bietet es sich an, dass die Stakeholder den Zugang zu Ihrem Projekt über den Web-Browser benutzen. Das bedeutet für die Stakeholder keinerlei Software-Installation. Die Stakeholder müssen sich lediglich bei der Anmeldung am System mit ihren Windows-Zugangsdaten identifizieren.

ARBEITEN MIT EXTERNEN STAKEHOLDERN

Vor allem bei umfangreichen Projekten gibt es häufig sehr viele Stakeholder, so dass es sinnvoll ist, die für bestimmte Anforderungen am besten geeigneten Stakeholder im Rahmen einer Stakeholderanalyse zu identifizieren und sich auf diese zu beschränken. Falls Sie externe Stakeholder haben, die aus Sicherheitsgründen keinen Zugang zu Ihrer IT haben, dann müssen Sie aus den Ergebnissen, die Sie den Stakeholdern vorlegen wollen, Dokumente generieren. Dafür können Sie vorbereitete Dokumentvorlagen benutzen.

Sie können nach Bedarf auch On-Premise und Cloud-Lösung in einem gemeinsamen virtuellen privaten Netzwerk (VPN) verknüpfen. So arbeiten Sie mit maximaler Flexibilität.

Schnittstellen

Diese Übersicht zeigt Ihnen, in welche Programme sich objectiF RM integriert und Daten via Import oder Export austauscht. Zusätzlich verfügt objectiF RM über eine REST API-Schnittstelle, die auch mit Programmen, die hier nicht aufgeführt sind, eine Kommunikation ermöglicht.

Import Export
Dokumentation
MS Word Ja Ja
MS Excel Ja Ja
MS PowerPoint Ja
Anforderungsmanagement
ReqIF (Requirements Interchange Format) Ja Ja
MS Word Ja Ja
MS Excel Ja Ja
CSV Ja Ja
Kollaboration
Active Directory Ja
Atlassian Jira Ja Ja
Azure DevOps Ja Ja
Softwareentwicklung
MS Visual Studio Code Ja
Standardformate
XMI Ja
XML Ja Ja
PDF Ja

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