Application Lifecycle Management. Vom Business Need zum Business Value.

Was ist Application Lifecycle Management, welche Interpretationen gibt es und was bieten Tools?

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Was ist Application Lifecycle Management?

Application Lifecycle Management (kurz ALM genannt) beschäftigt sich mit dem Management einer Anwendung über deren gesamten Lebenszyklus – vom Bedarf eines Stakeholders bis zum Betrieb und zur Stilllegung der Anwendung. Für viele Organisationen wird ALM immer wichtiger, denn sie erleben im Zuge der Digitalisierung tiefgreifende Veränderungen. Diese Veränderungen wirken sich auf Geschäftsmodelle, Business-Prozesse und Produkte aus. Die IT reagiert darauf immer schneller mit angepassten und neuen Systemen. Das Ziel dabei ist klar: Den Business-Bedarf erkennen und in Nutzen für die Stakeholder und Werte für das Unternehmen umsetzen. Das erfordert Kommunikation, Zusammenarbeit und gegenseitiges Verstehen von Business und IT. Wenn Sie sich mit ALM beschäftigen, dann es es wichtig, dass der Weg vom Bedarf zum IT-System bzw. Produkt für alle Beteiligten transparent und nachvollziehbar wird. Das erreichen Sie mit systematischem Application Lifecycle Management.

Angetrieben wird der Application Lifecycle von den Zielen und Anforderungen der Stakeholder, die sich aus dem Business-Bedarf ableiten. Für die Analyse Ihrer Stakeholder und deren Ziele, die Abgrenzung Ihres Systems, die Definition von Anforderungen und den Entwurf von Lösungen bieten sich Ausdrucksmittel des Requirements Engineering mit UML und SysML Diagrammen oder die textorientierte Erfassung mit Formularen an. Ein wichtiger Aspekt im Application Lifecycle Management ist der flexible Umgang mit Anforderungen, Änderungen und Prioritäten. Die Projektplanung bei der Entwicklung von Anwendungen unterstützt Projekte unterschiedlicher Größe. Die Technik mit dem geringsten Overhead – Skalierung genannt – besteht darin, mehrere Teams einzusetzen, die inhaltlich möglichst unabhängig, aber zeitlich synchronisiert arbeiten. Die Projektkontrolle mit Key Performance Indikatoren liefert auf verschiedenen Planungsebenen Informationen über Planabweichungen. Ebenso wichtig ist die Transparenz und Nachvollziehbarkeit der Ergebnisse – in der ALM Praxis häufig mit Tools gesichert, die Realtime-Repositories mit zahlreichen Abfrage- und Auswertungsmöglichkeiten, sowie integriertem Versions- und Konfigurationsmanagement für alle Artefakte des Application Lifecycle bieten.

Application Lifecycle Management (ALM) beschreibt den gesamten Lebenszyklus einer Anwendung, vom Bedarf eines Stakeholders bis zur Stilllegung der entwickelten Lösung.

Die unterschiedlichen Interpretationen von Application Lifecycle Management

Application Lifecycle Management wird von ALM-Anbietern unterschiedlich interpretiert. Grundsätzlich umfasst der Lebenszyklus einer Anwendung den gesamten Zeitraum, in dem eine Organisation Aufwände – also Geld und Arbeitskraft – investiert, vom Bedarf der Stakeholder, über die Entwicklung von Ideen, die Definition eines Business Cases, die Planung und Entwicklung einer Lösung, bis hin zur Bereitstellung, Inbetriebnahme, Betreuung und Stilllegung der Lösung. Folgende Disziplinen bzw. Aufgaben können zum Tragen kommen:

  • Stakeholderidentifikation, Stakeholderanalyse und Stakeholderkommunikation
  • Ideenmanagement
  • Business Case
  • Requirements Engineering
  • Design, Lösungsentwurf und Architektur, bspw. mit Ausdrucksmitteln der UML und SysML
  • Projektmanagement – agil, klassisch oder hybrid
  • Ressourcenmanagement
  • Change Management
  • Issue Management
  • Konfiguationsmanagement
  • Variantenmanagement
  • Codegenerierung
  • Qualitätssicherung, Reviews und Testing
  • Reporting
  • Releasemanagement und DevOps
  • Customer Support inklusive Maintenance und Softwarepflege
  • Benefits Management bzw. Solution Evaluation
  • Stilllegung oder gegebenenfalls Ablösung durch eine andere Lösung

Die Struktur für diese Disziplinen und Aufgaben bilden das Prozessmanagement, die Prozessoptimierung und das Workflowmanagement. Für diese Disziplinen und Aufgaben gibt es verschiedene ALM Tools – von Insellösungen bis hin zu integrierten Werkzeugen.

Application Lifecycle Management verfolgt das Ziel, Anwendungen bedarfsgerecht und so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen, um sie anschließend effizient zu pflegen und zu warten.

Planung und Steuerung im Application Lifecycle Management

Wie wollen Sie arbeiten und worauf sollten Sie bei einem ALM-Tool achten?

Wenn Sie sich mit Application Lifecycle Management beschäftigen, ist es wichtig, ein Verständnis davon zu entwickeln, welche ALM-Unterstützung Sie genau benötigen. ALM verfolgt das Ziel, Anwendungen bedarfsgerecht und so schnell wie möglich zur Verfügung zu stellen, um sie anschließend effizient zu pflegen und zu warten. In anderen Worten: Sie wollen mit geringstem Aufwand den Lebenszyklus mit seinen Aufgaben und Disziplinen planen und steuern, bspw. im Projektmanagement bei der Beschreibung des Projektplans als Gantt-Chart und bei der Verwendung von Workflows aus Aktivitäten und Artefakten oder beim Tailoring Ihres Vorgehens im laufenden Projekt.

Agil oder klassisch, Scrum oder Wasserfall – treffen Sie diese Entscheidung von Projekt zu Projekt oder sogar von einer Stufe des Application Lifecycle zur nächsten? Gehört Ihre Organisation zum Beispiel zu denen, die Software agil entwickeln, Einführung und Betrieb aber klassisch planen? Oder bauen Sie Embedded Systems und gehen bei der Softwareentwicklung agil, aber bei der Hardwareentwicklung nach dem Wasserfall-Modell vor? Wenn Sie mit diesen oder ähnlichen Szenarien umgehen müssen, dann benötigen Sie eine flexible, anpassbare ALM-Unterstützung.

Grundsätzlich stehen Ihnen für die zahlreichen Aufgaben im Lebenszyklus einer Applikation sehr viele Tools und Lösungen zur Verfügung. Sie können für Teilaufgaben eine bereits im Unternehmen vorhandene Werkzeute nutzen, mit Schnittstellen zwischen Tools arbeiten oder sich für integrierte Lösungen entscheiden. Ein Tool für alle Disziplinen und Aufgaben im ALM gibt es nicht. Wenn Sie sich für eine Lösung interessieren, sind folgende Aspekte dabei von Bedeutung:

Stakeholder wollen wissen, was sie wann erhalten, Sponsoren brauchen Aussagen über die Leistungsfähigkeit der Organisation. Praktische Antworten geben zustandsbezogene Auswertungen der Anforderungen und Metriken – bspw. mittels Burn-Up Charts und Earned Values. Legen Sie Wert auf die Darstellung des Projektverlaufs und des Projektfortschritts sollten Sie nach ALM-Tools schauen, die Ihnen

  • Dashboards mit Leistungsindikatoren (Plan- und Istkosten, Fertigstellungswert etc.),
  • eine Roadmap aller Projekte Ihrer Organisation,
  • eine zentrale Verwaltung von Anforderungen und Artefakten,
  • das Generieren von Netzplänen,
  • das Planen mit Mitarbeiterpools und
  • eine integrierte Zeiterfassung bieten.

Ziele, Anforderungen, Use Cases, Testfälle, Testpläne, Testläufe, Testergebnisse, User Stories, Issues, Work-Packages, Meilensteine etc. – die Liste der Artefakte im Application Lifecycle Management ist lang. Und sie kann noch länger werden: mit eigenen, individuellen Artefakten. Wenn Anpassbarkeit und Erweiterbarkeit für Sie wichtig sind, sollten Sie nach ALM-Tools schauen, die

  • Dokumente aus Diagrammen und Artefakten auf Knopfdruck generieren,
  • benutzereigne Projektvorlagen und Muster für einheitliches Vorgehen bieten,
  • eine Glossar-Erstellung für einheitliche Begriffe im Projekt ermöglichen,
  • die Verwendung von Projekt-Guides unterstützen und
  • die Möglichkeit bieten, gänzlich eigene Artefakte mit Beziehungen und Formularen zu definieren.

Für den Austausch von Artefakten zwischen verteilten Teams, die aus organisatorischen Gründen nicht auf Ihr Projekt zugreifen dürfen, und für das Zusammenspiel mit anderen Tools, die bei Ihnen bereits im Einsatz sind und nicht abgelöst werden sollen, benötigen Sie Funktionen und Schnittstellen. Wenn für Sie das Arbeiten im Team und der Austausch von Informationen wichtig ist, sollten Sie nach ALM-Tools schauen, die

  • UML/SysML-Diagramme für Anforderungen und Systemarchitektur anbieten, die das Verständnis verbessern,
  • Export-/Import-Funktionalitäten bspw. mittels Rest API, ReqIF Schnittstelle, Excel-Schnittstelle oder JIRA-Schnittstelle bieten,
  • einen Task Manager zur zeitabhängigen automatisierten Ausführung von Befehlen verwenden und
  • sich für den Einsatz als On-Premise-Lösung (entweder als Client-Server und/oder per Browser) oder als SaaS eignen.

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