Am Anfang ist alles überschaubar. Sie starten Ihr Projekt mit ein paar Anforderungen und Use Cases, vielleicht mit einem kleinen Blockdiagramm. Kein Grund zur Sorge. Doch mit jedem Sprint wächst die Datenmenge und die Komplexität nimmt zu. Es kommen neue Anforderungen hinzu, Diagramme werden erweitert und Prioritäten verschieben sich. Plötzlich verbringen Sie mehr Zeit mit dem Suchen als mit den eigentlichen Tätigkeiten. Der Überblick geht verloren – und darunter leidet die Effizienz.
Mit Version 9.4 bringt objectiF RPM eine Funktion ins Spiel, die Ihnen dabei behilflich sein kann. Zukünftig können Sie mithilfe von Labels ein Ordnungssystem schaffen, dass Sie flexibel Ihrer Arbeitsweise anpassen können. Anhand eines Beispielprojekts VisitorPass zeigen wir Ihnen, wie diese Labels Projektelemente thematisch verbinden und Suchprozesse beschleunigen.
VisitorPass – Die digitale Besucherregistrierung
VisitorPass ist eine Web-Anwendung für Unternehmen, mit der Besucher am Empfang digital registriert werden. Das System erzeugt einen QR-Code-Ausweis und benachrichtigt automatisch den zuständigen Mitarbeitenden.
Labels erstellen im Label-Katalog
Über das kontextspezifische Menü unter „Labels verwalten“ erstellen Sie die projektspezifischen Kategorien. Für VisitorPass definieren wir folgende zusammenhängende Labels: E-Mail, Benachrichtigung, Ereignisgesteuert und externe Kommunikation. MVP fügen wir als zusätzliches, unabhängiges Label hinzu. Gerade bei wachsenden Projekten ist es von Vorteil, mithilfe der Labels einheitliche Bezeichnungen für verschiedenste Unterkategorien zu wählen, um Konsistenz zu schaffen.

Labels gezielt zuordnen und sichtbar machen
Im nächsten Schritt können Sie die erstellten Labels verschiedenen Elementtypen zuordnen. Sie können über das Kontextmenü auswählen, welche Labels Sie hinzufügen oder entfernen möchten. Außerdem erscheinen die zugeordneten Labels direkt im Dialog eines Elements und können dort per Klick zugeordnet werden. Darüber hinaus können Sie mithilfe des Formulardesigners die Labels gezielt im Formular platzieren.

Labels elementtypübergreifend auswerten
Die Labels lassen sich in Sichten und Abfragen darstellen und auswerten. Das Besondere an unseren Labels ist, dass sie elementtypübergreifend wirken. Anforderungen, Use Cases und Architektur-Elemente, die gelabelt sind, werden gemeinsam angezeigt. In unserem Beispiel VisitorPass werden alle relevanten Elemente zum Stichwort „Besucher“ mit dem Label „Benachrichtigung“ in der Volltextsuche sichtbar. Gerade in größeren Projekten reduziert das die Suchzeiten erheblich.

Die zugeordneten Labels können außerdem im Kanban-Board eingeblendet werden. Ein Kanban-Board zeigt beispielsweise alle Anforderungen im Status „To Do“. Durch die Labels sieht man zusätzlich sofort: Welche davon sind Teil der Benachrichtigung? Welche gehören zum MVP? Das steigert die Entscheidungsfähigkeit im Team deutlich.

Nach der Zuordnung der Labels können diese ebenfalls in Diagrammen im Tooltip des jeweiligen Elements angezeigt werden. In unserem Beispiel wird im Block Besucherregistrierung das Label Benachrichtigung angezeigt, wenn Sie mit der Maus darüber fahren.

Natürlich sind Labels auch im Dokumentenmanagement verwendbar. So können Sie diese bei der Erstellung von Dokumentvorlagen berücksichtigen und in Word- und/oder PDF-Dokumente generieren lassen.
Fazit
Labels sind in objectiF RPM mehr als nur eine zusätzliche Kategorisierung. Sie helfen Ihnen, trotz Komplexität die Übersicht zu behalten. Gerade in wachsenden Projekten entfalten Labels ihre volle Wirkung. Sie verknüpfen Projektinhalte jeglichen Typs miteinander, wie wir in unserem Beispiel anhand von Anforderungen, Use Cases und Architektur-Elemente gezeigt haben. Überzeugen Sie sich selbst, wie einfach strukturierte Komplexität sein kann, und testen Sie objectiF RPM in der Trial-Version.

