Wir feiern das Jahr 2024 und das 40-jährige Jubiläum von microTOOL!

von | 18.01.2024 | Allgemein

Der Januar verdankt seinen Namen dem römischen Gott Janus, der mit Türen, Toren und Anfängen in Verbindung steht. Dieser wird mit zwei Gesichtern dargestellt, eines repräsentiert das Alte und eines das Neue. Dies symbolisiert den Übergang von der Vergangenheit in die Zukunft. Auch die meisten von uns sehen in ihm als 1. Monat des neuen Jahres die Gelegenheit für einen Neuanfang. Einige setzen sich dafür Neujahrsvorsätze und nehmen sich vor, mit Beginn des Januars positive Veränderungen in ihrem Leben vorzunehmen.

Im Zuge dessen wünschen wir Ihnen einen guten Start ins neue Jahr und bedanken uns für die tolle Zusammenarbeit! Auf dass Sie alle Ihre Vorhaben in die Tat umsetzen können und sollten Sie den Neujahrstraditionen weniger beimessen: wünschen wir Ihnen ebenfalls ein gesundes und erfolgreiches Jahr!
Heute schauen wir gemeinsam, welche Türen sich für microTOOL künftig öffnen werden und wie wir uns weiterentwickeln möchten.

microTOOL wird 40

Neben dem neuen Jahr haben wir noch einen weiteren, für uns noch bedeutsameren Grund zu feiern: das Unternehmen feiert bereits seinen 40. Geburtstag! Bei uns löst das allerdings keine Midlife-Crisis aus. Wir sehen diesen Meilenstein als Chance für persönliches Wachstum und neue Herausforderungen! Außerdem weisen wir nun 40 Jahre Erfahrung im Bereich Softwareentwicklung und über 30 Jahre im Requirements Engineering und Projektmanagement vor – Nichts, was einen in die Krise stürzen sollte.

Wie es zu dieser Entwicklung kam, möchten wir an dieser Stelle einmal Revue passieren lassen, ehe wir uns den nächsten Vorhaben widmen. Erst das Alte, dann das Neue.

Die Anfänge von microTOOL

Als Ursula Meseberg und Bernd Nawrot zum Jahreswechsel 1983/84 das Unternehmen gründeten, bestand die Vision, Beratung und Schulung im Bereich der Datenmodellierung anzubieten, sowie Tools für die Softwareentwicklung zu produzieren und zu vermarkten. Daraus entstand das Ziel, Werkzeuge für die Entwicklung zu liefern.

Die damals verbreitete Methode der strukturierten Analyse und des Designs unterstützten wir mit unserem Tool case/4/0. In den 90er Jahren setzte sich vermehrt die objektorientierte Entwicklung durch. Für die Unterstützung der modellgetriebenen Entwicklung mit der Unified Modeling Language (UML) entwickelten wir das nächste Werkzeug objectiF. Beide Tools werden übrigens heute immer noch von unseren Kunden verwendet.

Mit Aufkommen des V-Modells für die Planung und Steuerung von Projekten erkannten wir als einer der ersten die Chance, dafür eine Toolunterstützung anzubieten. So kam es allmählich zur Erweiterung unseres Portfolios und wir brachten in-STEP auf den Markt. Prozessbasiertes Projektmanagement, Dokumentenverwaltung und Versionsmanagement zählten von dort an zu unserer Expertise.

Aus einem Projekt wird das Fundament unserer heutigen Produktlinie

Durch ein gefördertes Projekt für mittelständische Unternehmen (KMU’s) kam es zur Produktlinienentwicklung, die modellgetrieben Softwareprodukte erzeugen lässt. Wir entwickelten Komponenten für das Requirements Engineering und später für das agile Projektmanagement und trafen damit den Nagel der Zeit.

Die später daraus entstandenen Tools objectiF RM und RPM entwickeln wir bis heute mit neuen Features stetig weiter. Dabei gehen wir gern mit unseren Kunden ins Gespräch und setzen Ihre Wünsche direkt in unseren Tools um.

Agile Methoden – agiles Team

In den 2000ern wurde das klassische Projektmanagement, wie wir es kennen, von agilen Methoden wie Scrum revolutioniert. Als Unternehmen, das nicht vor Veränderung zurückschreckt und dem Kundennähe schon immer sehr wichtig war, ließen sich unsere Werte damit ideal vereinen. Das Reagieren auf Veränderung ist im Projektverlauf in der Regel zielführender, als das Festhalten an einen bestehenden Plan – so erweiterten wir die Unterstützung unserer Tools für das agile Anforderungsmanagement, Change-Management und Risikomanagement.

Unser Team wuchs mit seinen Aufgaben. Zu Anfang bestehend aus Beratern und Entwicklern, kamen in kurzer Zeit Vertrieb, Marketing und Support hinzu. Mit Erweiterung unserer Expertise in Requirements Engineering und Projektmanagement folgten spezialisierte RE und PM-Consultants, die ihre Erfahrung in Tool-Trainings, Webinaren und Seminaren teilen.
So können wir Ihnen die optimale Entwicklung, Wartung und Vermittlung unserer Tools und deren Funktionen bieten. In Kooperation mit der HWR Berlin bilden wir zudem junge Programmierer und Programmiererinnen dual in unseren vielfältigen Erfahrungsgebieten aus.

Wir geben unser Wissen weiter

Seit 2013 sind wir zudem Trainingsprovider des IREB und bieten neben unseren bestehenden Tool-Trainings auch toolunabhängige Schulungen für Requirements Engineering in der Theorie und Praxis an. Basierend auf unserer langjährigen Erfahrung in den verschiedenen Methoden und Verfahren bieten wir zusätzlich regelmäßig Webinare zu neuen Themen an.
In dieser Zeit gewannen webbasierte Tools mehr und mehr an Bedeutung. Im Zuge dessen entwickelten wir im selben Jahr den Web-Client für objectiF RM und RPM, um dem Wunsch unserer Kunden schnell nachzukommen.

Seit 2020 bieten wir bedingt durch die Pandemie unsere Trainings und Seminare nicht nur vor Ort beim Kunden, sondern sehr erfolgreich auch online an. Unsere Mitarbeitenden zeigten sich agil und flexibel und ließen sich von der Arbeit im Home Office nicht ausbremsen, sondern entwickelten schnell neue Lösungen und Konzepte. In diesem Zusammenhang entstand unsere Komponente für integrierte Kollaboration mit Chat und Desktop-Sharing. Unseren Kollegen und Kunden standen wir weiterhin zuverlässig zur Seite und passten uns problemlos an die neue Situation an.
Von der Softwareentwicklung zur Toolunterstützung in vielfältigen Branchen

Damals unterstützten wir vor allem die Softwareentwicklung. Heutzutage können Sie mit unseren Tools jegliche Arten von Projekten und Workflows planen und steuern. Unsere Kunden verzeichnen wir branchenübergreifend unter anderem im Versicherungssektor, der Pharmaindustrie, dem öffentlichen Bereich, der Automobilzulieferer und in Industrieunternehmen. Unser Werdegang zeichnet sich durch die stetige Weiterentwicklung im Team und unserer Tools aus. Wir bedanken uns für Ihr Vertrauen und freuen uns auf die nächsten 40 Jahre microTOOL.

Wie geht es jetzt weiter bei microTOOL…

Folgende Neuerungen und Features möchten wir in naher Zukunft für Sie umsetzen:

Modernisierung und Erweiterung der Web-Clients

Wir werden uns im neuen Jahr der Neugestaltung der Web-Clients unserer Tools annehmen, um Ihnen eine noch unkompliziertere Handhabung zu ermöglichen. Dazu gehört die Modernisierung der Oberfläche, die Verbesserung der Useability und die stetige Erweiterung um administrative Features. So vereinfachen wir den Betrieb, sodass dieser zum Beispiel in der Cloud oder als PaaS/SaaS noch besser unterstützt werden kann und weniger Rollouts der Windows-Clients notwendig sind.
Zusätzlich arbeiten wir an einer intuitiven, vereinfachten Verfahrensweise für die Konfiguration von Sichten im Web-Client, damit die Prozesse der Kunden noch einfacher abgebildet werden können.

Generative AI

In einer zunehmend digitalisierten Welt eröffnet die Anwendung künstlicher Intelligenz (KI) neue Horizonte, die sich auch in unseren Produkten widerspiegeln. Nach der Integration unserer bereits bestehenden, KI-gestützten Features wie der Spracheingabe und der Fähigkeit, Anforderungen auf Widersprüche, Ähnlichkeiten und Verständlichkeit zu prüfen, streben wir danach, uns in diese Richtung auch darüber hinaus weiterzuentwickeln.

Zunächst wird es möglich sein, Anforderungen mittels KI zu verfeinern und Anforderungen aus Zielen & Anwendungsfällen abzuleiten. Die generative KI wird hierbei Vorschläge erzeugen, die Sie übernehmen, ändern oder auch verwerfen können, sollten erzeugte Anforderungen für Ihr Projekt doch keine Relevanz haben.
Künftig werden wir außerdem das Generieren von Testfällen aus den Anforderungen mittels KI unterstützen.

Benutzerspezifische Modellierung

Wir möchten Sie dabei unterstützen, Ihre unternehmensspezifische Strategie zu leben und zu automatisieren. Es soll künftig möglich sein, entsprechend Ihrer Prozesse und Workflows neue Artefakte und Diagrammtypen zu definieren.

In objectiF RM und RPM gibt es bereits diverse Möglichkeiten, mithilfe vorgefertigter grafischer Darstellungen Prozesse zu visualisieren. Wir werden daran arbeiten, Ihnen benutzerspezifische Ausdrucksmittel zu liefern, die Sie ganz nach Ihren Vorstellungen passend für sich nutzen können.

Neben diesen Entwicklungsschwerpunkten möchten wir auch künftig Ihre Vorschläge und Wünsche berücksichtigen. Gern gehen wir mit Ihnen ins Gespräch und finden gemeinsam Lösungen. Wir blicken positiv auf ein neues Jahr und freuen uns, weiterhin so eng mit Ihnen zusammenarbeiten zu können.