Wahrnehmungspositionen-Beitrag
Gastbeitrag von

Konflikte in Projekten mit Wahrnehmungspositionen beseitigen

Eine der Ursachen für Fehlschläge in Projekten sind Konflikte mit Team-Mitgliedern oder anderen Stakeholdern. In meinem Gastartikel vom 10. November 2014 hatte ich über Wahrnehmungsfilter geschrieben und wie damit verbundene Kommunikationsfallen vermieden werden können. Im vorliegenden Artikel beschreibe ich eine Möglichkeit wie durch die Einnahme verschiedener Wahrnehmungspositionen Konflikte – beispielsweise mit Stakeholdern – bearbeitet, aufgelöst oder sogar im Vorfeld vermieden werden können.

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Sinnkopplung_Beitrag
Gastbeitrag von

Sinnkopplung – die unsichtbare Kraft der Sieger im Wettbewerb

In meinen Jahren als Berater lies ich viele Unternehmer, Eigentümer und Führungskräfte ihre Top 5 der entscheidenden Themen für den Unternehmenserfolg aufstellen. Kontext der Aufgabe bildete die Frage: “Wie können wir die Arbeitsleistung der Mitarbeiter verbessern?” In nahezu allen Listen kam Sinn vor, allerdings nie auf dem ersten Platz. Etwas anderes verdrängte stets unsere Sehnsucht nach Erfüllung. Mal bekam die Suche der richtigen Qualifikationswege den Vorzug, mal das Gehaltssystem an sich oder der Blick auf die Aktualität der Arbeitsmittel.
Mir zeigten die Antworten: Sinn ist maßgebend, aber augenscheinlich bestenfalls für den zweiten Rang der Aufmerksamkeit gut! Warum das so ist und wie wir Menschen/ unsere Firma die Energie der Sinnerfüllung praktisch nutzen können, möchte ich gerne erklären. mehr erfahren

Viele Diagramme sind ideal_Beitrag

Die ideale Anzahl von Diagrammen und Diagrammelementen

„Wie viele Diagramme benötige ich zur Beschreibung eines Systems? Und wie viele Elemente sollte ich pro Diagramm verwenden, um noch einen guten Überblick zu behalten?“ Wer Systeme entwickelt, stellt sich häufig solche Fragen. Es gilt, möglichst vollständige und widerspruchsfreie Anforderungen zu ermitteln und Zusammenhänge zu verstehen. Zur Visualisierung dieser Zusammenhänge bieten sich bekanntermaßen Diagramme aus SysML und UML an. Die UML definiert 13 Diagrammarten, die SysML „lediglich“ 9.

Einige dieser Diagramme wurden unverändert aus der UML übernommen, wie zum Beispiel die Anwendungsfalldiagramme. Andere wurden erweitert (z.B. Aktivitätsdiagramme), umbenannt (Blockdefinitionsdiagramme als Variante des UML-Klassendiagramms) und neue Diagrammarten wie das Anforderungsdiagramm kamen hinzu.¹ Durch die verschiedenen Blickwinkel der einzelnen Diagramme entsteht ein Gesamtbild des gewünschten Systems. Dadurch steigen das gemeinsame Verständnis und somit auch die Chancen für eine erfolgreiche Systementwicklung. Aber welches ist die ideale Anzahl von Diagrammen und Diagrammelementen? mehr erfahren

Auswahl an Bleistiften und Spitzern

Wir basteln eine Weihnachtskarte

Ein tolles Jahr geht zu Ende und Weihnachten steht vor der Tür. Nach einem Jahr mit einem neuen Fussball-Weltmeister und einem 7:1 Halbfinal-Wunder, Selfie-Weltrekorden und Lichtergrenze als Word des Jahres ist es Zeit für ein bisschen Entschleunigung. Bevor wir uns 2015 wieder vielen neuen Codezeilen, Features und Kundenerweiterungen widmen, gibt es noch ein letztes kleines Projekt. Dafür benötigen Sie nur einen Bleistift, einen Spitzer, zwei Farbstifte in schwarz und rot und einen DIN A4 Karton. Wir basteln eine Weihnachtskarte.

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Systemkontext mit Spiegelei

Industrie 4.0 – aber mit Systemkontext

“Sie haben eine einfache Tür sehr glücklich gemacht.” Douglas Adams hat mit seinen vielen verrückten Ideen in „Per Anhalter durch die Galaxis“ das Science Fiction Genre neu definiert. In den 5 Teilen seiner vierbändigen Trilogie erfindet er sprechende Türen, den traurigen Roboter Marvin, den unendlichen Unwahrscheinlichskeitsantrieb der Herz aus Gold oder den Babelfisch, der alle im Universum gesprochenen Sprachen versteht. Natürlich handelt es sich um Science Fiction, aber bewegen wir uns heute nicht mit Industrie 4.0 genau in diese Richtung? Hält das sogenannte „Internet der Dinge“ nicht bereits Einzug in alle unsere Lebensbereiche? Ihr Handy erkennt und verarbeitet bereits heute natürlich gesprochene Sprache. Kurznachrichten verschicken Sie aus Ihrem Auto. Bald wird sich Ihre Kaffeemaschine selbständig einschalten und Türen werden erkennen, ob Sie wirklich hindurchgehen wollen. Und wie funktioniert das alles? Die Antwort lautet: Systemkontext. mehr erfahren

Schluss mit Einzelkämpfern im Projekt
Gastbeitrag von

Schluss mit den Einzelkämpfern im Projekt

Fakt ist: Jeder Projektmanager möchte ein gutes, erfolgreiches Projektmanagement machen. Die Projektmanager von heute sind dazu fast uneingeschränkt in der Lage. Eigentlich. Denn sie sind sehr gut ausgebildet, konnten in ihrer Laufbahn Erfahrungen sammeln und diese Erfahrungen wiederum in verschiedene neue Projekte, teilweise in unterschiedlichen Branchen, einbringen. Sie besuchen Trainings, legen erfolgreich Prüfungen ab und erhalten Zertifikate. Und dennoch sind sie Einzelkämpfer. Einsame Rufer in der Wüste, die sich allein gelassen, gegängelt oder häufig von Linienmanagern ausgebremst fühlen. Und die verständlicherweise frustriert sind. Doch schauen wir uns einmal an, warum Projektmanager oft in der Rolle des Einzelkämpfers verhaftet sind. mehr erfahren

19 Tipps für erfolgreiche Projekte
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Die 19 besten Tipps für erfolgreiche Projekte

“Nimm an, was nützlich ist. Lass weg, was unnütz ist. Und füge das hinzu, was dein eigenes ist.” hat Bruce Lee einmal gesagt. Was ist aber nützlich und was unnütz? Was tun Sie, wenn Ihre Produktentwicklung stockt, die Energie für Modernisierung verpufft oder sich die Koordination von technischen und organisatorischen Entwicklungen schwierig gestaltet?

Als Berater glaube ich an den Unternehmenserfolg durch Lernprozesse. Dabei ist das effektive Zusammenwirken von Mensch, Organisation und IT für den Unternehmenserfolg das verbindende Thema. Lesen Sie hier meine 19 besten Tipps für erfolgreiche Projekte:

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Marathon in vier Stunden

Auf die Plätze, fertig, Zieldiagramm

Kennen Sie auch jemanden in Ihrem Bekanntenkreis, der im nächsten Jahr einen Marathon unter vier Stunden laufen möchte? Für viele Jogger ist ein Marathon die ultimative Herausforderung. Und vier Stunden sind eine Art magische Grenze, in der die Läufer die gut 42 Kilometer zurücklegen wollen. Diese vier Stunden bieten Orientierung, einen Vergleich mit Gleichgesinnten und sorgen für Motivation. Sie sind das Ziel.

Bei der Entwicklung von Ideen, Produkten oder Services sind die Definition und der Umgang mit Zielen häufig nicht so eindeutig wie bei einem Marathonläufer. Je mehr Personen beteiligt sind, desto mehr Ziele gibt es. Es ist keine Seltenheit, dass sich diese Ziele dann widersprechen. Daher legt das Requirements Engineering auch ein großes Augenmerk auf die Ermittlung von Stakeholdern und deren Zielen. Zum besseren Verständnis ist es dann hilfreich, eine gute Visualisierung zu nutzen: ein Zieldiagramm. mehr erfahren

Da-Vinci-Beitrag
Gastbeitrag von

Kommunikationsfallen in Projekten und wie sie sich vermeiden lassen

Die Vielfalt der Kommunikation, der damit verbundene Informationsaustausch und entstehende Möglichkeiten zur Zusammenarbeit sind Eigenschaften, die Menschen von anderen Lebenwesen unterscheiden. Sie sind tragende Säulen unserer Wirtschaft und den Gemeinschaften, in denen wir leben. Dass es dabei zu Herausforderungen kommt, ist keine wirklich neue Erkenntnis und bereits Inhalt vieler Untersuchungen und Sachbücher – ganze  Heerscharen von Trainern, Beratern und Coaches nutzen die Thematik als Arbeitsgrundlage.

Gerne möchte ich Ihnen ein Kommunikationsmodell vorstellen, dass auch im Projekt- und Anforderungsmanagement gute Dienste leistet. Es stellt mögliche Kommunikationsfallen als Ursache von Missverständnissen in der Kommunikation dar und zeigt gleichzeitig Wege auf, wie diese Missverständnisse durch mehr Klarheit vermieden werden können. Es handelt sich um das Meta-Modell der Sprache, wie es als Teil des Neuro-Linguistischen Programmierens (NLP) Wahrnehmungsfilter beschreibt, die einerseits Sprache als Kommunikationsmittel erst ermöglichen, andererseits aber auch oft unerkannte Quellen von Missverständnissen sind, die dann in den Konflikten enden, die wir alle aus der täglichen Arbeit in Projekten kennen.